Weiß der Wald, dass er ein Tempel ist?

Mai 18, 17 Weiß der Wald, dass er ein Tempel ist?

 

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Donnerstag . ERFAHRUNGSAUSTAUSCH

 

Meint ihr, er ist sich dessen bewusst? Vor allem, empfindet er sich als eine einzige Einheit, oder lebt jede Pflanze, jeder Grashalm, jede Lichtung für sich alleine?

Die Intelligenz, die Sensibilität und die Wahrnehmung der Pflanzenwelt sind Argumente, die für alle von uns, von Anfang an, von großem Interesse sind. In all dieser Zeit, wurden in Damanhur viele Experimente mit dem emotional-telepathischen Kontakt mit Bäumen und Pflanzen durchgeführt, aus denen sich dann nicht nur öffentliche Seminare entwickelt haben, sondern auch Konzerte mit der Musik der Pflanzen, die man live oder auf CD erleben kann.

Vor allem in den 80-iger Jahren wurden von unseren sensitiven und auf elektronische Schaltkreise spezialisierten Technikern viele experimentelle Apparate hergestellt, mit denen wir die Möglichkeiten der Reaktions- und Kommunikationsfähigkeiten der Pflanzenwelt erforschen konnten: kleine Fahrzeuge mit Elektromotor, die von Pflanzen gesteuert wurden; Gewächshäuser, in denen die Pflanzen die Bewässerung und Sonneneinstrahlung selbst verwaltet haben;  automatische Türöffner, die die Pflanzen bedienten, wenn sie spürten, dass der Hauseigentümer sich näherte; und manch anderer Hokuspokus.

Die Ergebnisse unserer Versuche zeigten, dass Pflanzen denken, wahrnehmen, reagieren, unter sich kommunizieren und auch willens sind, mit den Menschen zu kommunizieren. Die vielleicht interessanteste Charakteristik der Pflanzenwelt ist ihre Fähigkeit, sich als kollektives Wesen zu identifizieren: der Grashalm empfindet sich nicht so sehr als einzelner Halm, sondern eher als Wiese, und jeder größere Busch, bis zum erwachsenen Baum, hat sowohl eine starke Eigenpersönlichkeit, als auch eine ausgeprägte Gruppenidentität.

Falco Tarassaco erklärte, dass die Pflanzenwelt und die Natur im Allgemeinen, instinktiv diesen Zustand einer “Gemeinschafts-Existenz” lebt: eine Lichtung, eine Quelle, der bewaldete Hang eines Hügels oder eine Wiese, entwickeln immer eine kollektive Persönlichkeit, in der all die ausgeprägten Persönlichkeiten der einzelnen Lebensformen zusammenfließen.

Über den Kontakt aller vorhandenen Wurzelsysteme, gibt es unterirdisch Milliarden an Verbindungen, die jeden Computer neidisch machen könnten. Das erklärt auch die Erscheinung von Wesenheiten, Naturgeistern, diesen Kräften, die natürliche Umgebungen bewohnen und beleben und von sensibleren Menschen wahrgenommen werden können. Vielmehr, wie Falco sagte, wahrnehmbar für jene, die es – aus Angst, aus Prinzip, aus Überheblichkeit – nicht ablehnen, sie wahrzunehmen.

Wir Damanhurianer sehen den Waldtempel als ein einziges Wesen an.  Die Nachrichten, die er uns über unsere Träume zukommen lässt und die Intuitionen, die beim Begehen der Steinlabyrinthe und Spiralen in uns hochkommen, beweisen tagtäglich, dass der Wald ein ganz klares Bewusstsein seiner eigenen „Gesamtseele“ hat. Davon abgesehen, ist ein Wald von Natur aus ein Tempel, ein Ort der Zusammenkunft und des Austausches der Naturreiche und verschiedener Dimensionen. Und er hört nur dann, wenn überhaupt auf, das zu sein, wenn er entheiligt und ausgebeutet wird, das heisst, wenn seine Essenz entartet wird.

Hast du jemals mit einem Baum gesprochen oder die Stimme des Waldes gehört? Erzähle uns von deinen Erfahrungen, denn jede Gelegenheit, uns über diese einzigartigen Begegnungen auszutauschen, ist kostbar!

 

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