Ich träume, also bin ich.

Dez 09, 17 Ich träume, also bin ich.

 

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SPIRITUALITÄT IN DAMANHUR

 

Konkret zu sein und neue Realitäten zu schaffen, ist gleichbedeutend mit der Fähigkeit, kraftvoll zu träumen.
Wirkliche Träumer sind praktische, zielbewusste Menschen, nicht der Typ Mensch mit dem Kopf in den Wolken. Wer stark träumt, bewegt Raum und Zeit.

In Damanhur ist Träumen ein innerer Sinn, das heißt, Träumen ist ein Potential, das geweckt werden kann und uns dann befähigt, neue Informationen in uns aufzufinden, um die uns umgebende Realität zu verändern. Über diese besondere Eigenschaft verfügen die Wesen, die wie wir, ein göttliches Prinzip innehaben, das wir den „göttlichen Funken“ nennen.

Den Sinn des Träumens zu entfachen, bedeutet, eine Fähigkeit zu trainieren, die uns den Gottheiten nahe bringt: die Schöpferkraft auf dieser und auf anderen Seins-Ebenen.

Davon sind auch die australischen Ureinwohner überzeugt, deren Jahrtausende alte Kultur in der Traumzeit die Schöpfung und Ausformung unserer Welt sieht. Für andere Naturvölker bedeutet träumen, in Kontakt mit anderen Dimensionen oder Gebieten zu treten, in denen sich Leben entwickelt hat und gewachsen ist, wie z. B. auf dem Planeten Erde.

In der schamanischen Tradition der Tolteken haben die wissenden Menschen oder Zauberer die Macht, im Traum physische Territorien zu schaffen, in denen sie sich willentlich aufhalten können. Das Volk der Senoi aus Malaysia widmet sich dem Bau kollektiver Projekte in der Traumdimension. Für sie gibt es keinen Unterschied zwischen der Realität im Wachzustand und in der des Träumens.

Im Gegenteil dazu leiden in der aktuellen Gesellschaft mehr als 40 % der Weltbevölkerung an Schlafstörungen, mit den damit einhergehenden schwerwiegenden Konsequenzen für die Gesundheit. Auch bei Kindern nehmen die Fälle an Schlaflosigkeit zu, mit den damit verbundenen Defiziten ihrer psycho-physischen Entwicklung und mit Schwierigkeiten in der Sozialisierung. Zu den grössten Beeinträchtigungen führt der Mangel an REM-Phasen zu tun, den Schlafphasen, in denen wir in Bildern träumen. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass sich während des Träumens eine Zunahme der Gehirnaktivität von ungefähr 13 % nachweisen lässt und dass neue Nervenbahnen vorgezeichnet werden. Das bedeutet, dass das Träumen buchstäblich eine Phase des kognitiven Lernens ist, das heißt, dass wir Erfahrungen durchleben, die uns persönlich wachsen lassen.

Die Wichtigkeit des Träumens wieder für uns wieder zu entdecken ist fundamental, um eine dauerhafte Veränderung in das kollektive Bewusstsein einzuprägen, und uns unser wirkliches menschliches Potential wieder zu eigen zu machen und um ein gesundes Leben zu führen. Es ist kein Zufall, dass im gewöhnlichen Sprachgebrauch„ seine Träume zu realisieren“ den Zustand eines glücklichen Menschen beschreibt. Falls du die ersten Schritte in diese Richtung machen willst, schau dir bitte das Video an, und befolge die 5 einfachen Ratschläge, um zu beginnen, deinen Träumen eine bewusste Ausrichtung zu geben!

 

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